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LebenEr war mit dem Ökonomen Adam Smith beFreundet.) herstellte.James Watt war ein Instrumentenmacher, der an der Universität von Glasgow ab 1757 mathematische Instrumente (Kompasse, Quadranten u.a. Zusätzlich isolierte er den Zylinder, um die Wärmeverluste zu verringern. Um das wechselweise Aufheizen und Abkühlen des Zylinders zu vermeiden, verlegte Watt die Kondensation in einen separaten Behälter, den Kondensator.Bei der Reparatur des Modells einer Dampfmaschine nach der Bauart von Thomas Newcomen im Jahr 1765 verbesserte James Watt diese Maschine in mehreren Punkten, um Energie zu sparen. Beide Verbesserung ließ sich James durch ein Patent schützen. Dieses Patent gilt als eine der bedeutendsten Erfindung der Technikgeschichte, moderne Dampfkraftwerke funktionieren auch heute immer noch nach diesem Prinzip. Watts erste Verbesserungen der Dampfmaschine ermöglichten gegenüber den Vorläufermodellen bereits eine Kohlenersparnis von über 60 Prozent.Bei den Maschinen von James Watt handelte sich um die weiterentwicklung der atmosphärischen Dampfmaschine des britischen Schmiedes Newcomen. Dessen Modelle, die zur Wasserhaltung eingesetzt wurden, arbeiteten mit einem Wirkungsgrad von lediglich 0,5%, was einen erheblichen Einsatz von Brennstoff erforderte. Zusammen gründeten sie die Firma Boulton & Watt und errichteten 1775 eine Dampfmaschinenfabrik in Soho bei Birmingham, England.Als Watts Finanzier, der Eisenfabrikant John Roebuck (1718–1794), 1773 in Konkurs ging, wurden der Erfinder und sein Projekt von dem Gläubiger Matthew Boulton übernommen. Die Firma Boulton & Watt Verkaufte die Maschinen nicht an die Betreiber, sondern verlieh sie und verlangte regelmäßig ein Drittel der gesparten Betriebskosten als Nutzungsentgelt. Damit diese in zwei Richtungen wirkenden Kräfte übertragen werden konnten, erfand Watt 1784 als Ersatz für die nur Zugkräfte übertragende Kette das Wattsche Parallelogramm. Bei dieser Dampfmaschine drückt der Kolben den Balancier nach oben und zieht ihn nach unten.1781 wandelte Watt den Kolbenhub mittels eines Planetengetriebes in eine Drehbewegung um, 1782 ließ er den Dampf wechselweise auf beide Seiten des Kolbens wirken. Damit hatte James Watt nun eine Dampfmaschine entwickelt, bei der die komplette Arbeit vom Dampf geleistet wurde, und nicht mehr ein Teil der Arbeit vom relativ niedrigen natürlichen Luftdruck; damit wurden wesentlich stärkere Maschinen möglich. 1788 stattete er seine Dampfmaschinen mit einem Fliehkraftregler zur Regelung der Geschwindigkeit aus und komplettierte 1790 seine Maschinen durch die Erfindung eines Überdruckventils. Außerdem führte er die Pferdestärke (PS) als Maßeinheit der Maschinenleistung ein; die heutige international übliche metrische Einheit dafür heißt Watt. Die Dampfmaschinen von Watt erreichten mit allen diesen Verbesserungen schließlich einen Wirkungsgrad von 3 %, das sechsfache der Maschinen von Newcomen. Der Bau einer Hochdruckmaschine verzögerte sich jedoch wegen Watts Angst vor Explosionen und seinen bis 1800 laufenden Patenten. Als Richard Trevithick (1771-1833) im Jahre 1804 eine auf Rädern und Schienen fahrende Dampfmaschine konstruierte und mit fünffachem Atmosphärenüberdruck betrieb, wünschte Watt ihm ob des Leichtsinns den Strick um den Hals. Watt verließ im Jahre 1800 sein unternehmen und widmete sich ganz seiner Forschungsarbeit. Dampfmaschinen beflügelten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts besonders die Eisenindustrie - und diese wiederum erweiterte das Einsatzgebiet für Dampfmaschinen. Das Entstehen von IndustrieStädten, die sozialen Umwälzungen der Industrialisierung mit all ihren Folgen, der Mobilitätssprung durch Dampfbahnen und -schiffe - ohne Watt hätten sie wahrscheinlich erst Jahrzehnte später eingesetzt. Am 19. august 1819 starb Watt - unter anderem als Ehrendoktor der Universität Glasgow und als korrespondierendes mitglied der französischen Akademie der wissenschaften. Er wurde in der St. Mary's Church in Handsworth bei Birmingham beigesetzt. Auf seinem Kenotaph in der Westminster Abbey findet sich folgende Inschrift:.
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